Neuerscheinung! Weisses Gold: Im Sog der Gier

Es ist soweit!

Weisses Gold: Im Sog der Gier – der Alex-Martin-Thriller Band 2 – ist vorbestellbar!
Extrem spannend und mit brisantem Thema geht es dieses Mal in Südost-Asien weiter …
Schaut doch mal rein *klick*! 

weissesgold1600breite

Unter „Meine Bücher“ findet ihr mehr Infos!

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Die glücklichen Gewinner sind …

Vielen lieben Dank euch allen für die Teilnahme an dem Gewinnspiel 🙂

Unsere Losfee hat die glücklichen Gewinner gezogen … 😀

verlosung-3-printexemplare

Herzlichen Glückwunsch an:

Miriam
Mathias
Anette Ehrenstein

Ihr werdet zwecks Austausch der Adresse per E-Mail von mir kontaktiert 🙂

Allen anderen viel Glück beim nächsten Mal! 🙂

Demnächst erscheint der zweite Teil!

Abonniert doch den Newsletter, dann verpasst ihr die Verlosung nicht 🙂
(einfach auf den Briefumschlag klicken!)

 

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

VERLOSUNG! 3 signierte Printexemplare „Roter Ozean“ zu gewinnen!

Es ist soweit!

Die brandneuen Printexemplare von Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht sind da!Wunderschön! Mit Glanzlack veredelt!

»Ein extrem spannender Wettlauf um Leben und Tod.«
Kölner Rundschau.
»Fesselnd und spannend bis zum Schluss.«
Divemaster Magazin.
»Sehr lebendig und spannungsreich.«
Cannstatter Zeitung

Ihr wollt sie auch haben? Kein Problem!

Wir verlosen drei (3!) signierte Printexemplare!

p1050419-1

 

Was müsst ihr dafür tun? 

Schreibt einfach

bis 3. Oktober 2016, 20 Uhr

einen Kommentar unter diesen Beitrag, dass ihr an der Verlosung teilnehmen wollt.

Ich freue mich über eure zahlreiche Teilnahme!

Klappentext:

Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen – bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg:
Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden.

 

Mehr Infos zum Buch gibt es unter;:

„Meine Büchern – Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht“

Im Shop des Kieselsteiner Verlags

Auf Amazon

Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir hier auf meinem Blog folgt
(einfach auf den grünen Button „Follow mit dem Briefumschlag“ klicken und Newsletter beantragen) oder mich auf meiner Facebook-Seite besucht. Dies ist aber keine Voraussetzung für eine Teilnahme an der Verlosung.

Viel Erfolg! 🙂

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

„Pronto Soccorso“ … (K)Ein Notfall …

Aus: „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ … oder:
„Hab niemals einen Notfall in Sardinien …“

Tatort Olbia
Ospedale nuovo Giovanni Paolo II

Die ersten Schmerzen, die sich das Bein hochziehen, kündigen sich Freitagabend an. Der Körper meldet „Da stimmt was nicht“, ich fühle mich fiebrig, aber besser, man ignoriert das erst mal. 😀
Schließlich gibt’s ja viel zu tun – Gäste werden erwartet, die Taimada muss startklar gemacht werden, Betten gemacht, geputzt, eingekauft etc. pp.
Laufen fällt echt schwer.

Samstag morgen ist das Schienbein rot und heiß und eine gefleckte Linie zieht sich das Bein hoch. Könnte doch eine Entzündung sein. Nach zwei Blutvergiftungen aufgrund von Infektionen am Fuß sollte man besser mal den Arzt aufsuchen.
Die Dame der Touristeninfo in Olbia sagt, es gibt Samstags keinen Arzt, nur die neue Klinik. Sie zeichnet uns einen Punkt im Plan ein. Direkt in Flussnähe, da können wir doch praktisch mit dem Dinghy hinfahren und das letzte „winzige“ Stück noch laufen.
Damit fängt’s eigentlich schon an.

Deutsch sprechen konnte sie, aber mit dem Malen – zumindest von Kreuzen an dem richtigen Ort in einer Karte – hat es die gute Dame nicht so 😀
Wir irren durch die Gegend, fragen uns durch und landen eine Dreiviertelstunde später – mit schmerzendem Fuß (ich will nicht untertreiben, es war höllisch 😀 ) eine stramme Wanderung den Berg hinauf ohne Taxi in Sicht – in der Notaufnahme.
Wir folgen dem Schild „Pronto Soccorso“ … und ich hab früher immer gedacht, dass „pronto“ so etwas wie „schnell“ bedeutet … 😉 Aber „bald“ ist doch ein dehnbarer Begriff.
Sitzgelegenheiten sind rar – wir warten erst mal eine ziemlich lange Zeit (stehend) vor geschlossener Tür.

Schließlich darf ich rein. Zum Daten aufnehmen. Hajot muss draußen bleiben. Englisch oder Frainzösisch oder Spanisch? Spricht hier keiner. Nur Italienisch. Gut, zum Daten aufnehmen reicht mein Wortschatz. Dass in meinem Nachnamen „Bareiß“ dieses vermaledeite „ß“ ist, gibt Schwierigkeiten. Warum sie meine auf Italienisch gestammelte Erklärung, dass das ein deutscher Buchstabe ist, und 2 „S“ entspricht, nicht versteht, weiß ich nicht (ich hab nachgeschaut, „lettera“ heißt tatsächlich Buchstabe 😀 ). Erst als ich ihr meine Kreditkarte zeige, auf der glücklicherweise „BAREISS“ steht, versteht sie die 2 „S“.
Es ist ja inzwischen erst eine Stunde vergangen. Und ich warte.

Nach einer weiteren Stunde ist es 12 Uhr. Mittagspause bis 15 Uhr. Gut, denke ich noch optimistisch, die Leute, die ja schon da sind, werden doch drankommen.
Ein Rettungswagen trifft ein. Eine alte Frau. Das Bett bleibt erst mal stehen im Foyer, wo ich sitze. Mir ist es ein bisschen mulmig, weil sie so röchelt, Irgendwann wird sie weggeschoben. Zwei andere Wartende gesellen sich zu mir. Und wir warten weiter.

Es wird 14 Uhr. Hajot, der eh nur vor der Tür warten musste (stehend, die Plätze sind rar), geht inzwischen, schließlich kommen unsere Gäste.

Tatsächlich wird es 15 Uhr, bis es weitergeht. Allerdings nicht für mich. Hätte ich das gewusst, hätte ich gefrühstückt. Oder zumindest eine Flasche Wasser mitgenommen, der Durst wird gruselig. Die Nachfrage der Schwester, ob ich noch drankomme, wird nicht besonders freundlich aufgenommen. Geduldiges (stundenlanges) Verharren scheint hier üblich.

Endlich – um 15.30 Uhr geht’s weiter. Vor dem Sprechzimmer der Ärztin warte ich (im Stehen), denn da muss erst geputzt werden. 15 Minuten später darf ich rein. Niemand spricht Englisch, Französisch oder Spanisch. Sie holen einen Pfleger, dessen Englisch allerdings nicht besser ist als mein Italienisch. Verstehen klappt ja einigermaßen und ich rede eben mit Händen und Füßen.

Ich erkläre, dass ich eine Infektion durch einen Mückenstich vermute. Wo ich denn Schmerzen hätte? Ich deute auf das Schienbein und die Lymphbahnen entlang hinauf. Die feuerrote Stelle auf meinem Bein, die ziemlich heiß ist, sowie die roten Flecken, die sich dem Bein entlang hinaufziehen, sprechen ja ihre eigene Sprache.

Die sympathische junge Ärztin schaut besorgt. Und lässt sich dann ein mobiles Ultraschallgerät bringen, mit dem sie meine Venen untersucht. Irgendwas gefällt ihr nicht. Sie diskutieren, was „trombosi“ auf Englisch heißt. Ich verstehe es auch so. Die Ärztin möchte auf Nummer sicher gehen und noch einen großen Ultraschall machen.

Das nächste „Wartezimmer“ entpuppt sich als Krankenzimmer. Vier Betten und ein Notbett plus vier Stühle. Alles Frauen, denen es ziemlich schlecht geht. Wir sind 13 an der Zahl. Ich habe Glück und ergattere einen Stuhl, denn stehen tut echt weh.

Womit aber mein Problem, dass ich am Verdursten bin, noch nicht geregelt ist. Gut, wenn sie tatsächlich eine Thrombose vermuten, wird ja sicherlich bald etwas kommen. Denke ich noch so optimistisch. Bis ich erfahre, dass die alte Frau, die mit dem Rettungswagen eingeliefert wurde und röchelnd vor sich hin siecht, bereits seit 6 Stunden auf den Kardiologen wartet. Das kann ja heiter werden!

Meine Hoffnung ist immer noch, dass das Ultraschall heute nicht so belegt sein wird. Die Zeit vergeht. Stunde um Stunde. Immer mehr Frauen kommen, kaum eine geht. Sie lehnen mit Kreislaufkollaps gegen die Wand, während eine Infusion in ihren Arm tröpfelt. Ich bin am Verdursten, will aber nicht aufstehen, weil mein Fuß inzwischen saumäßig weh tut, so ohne Möglichkeit zum Hochlegen. Wenn ich irgendwo nach Wasser fragen gehe, kann ich nachher vielleicht noch einige Stunden stehen.

Ich frage mich, ob man bei uns auch nichts zu Trinken bekommen würde mit Thromboseverdacht und wünsche mich nach Thailand, wo einen jederzeit mehrere Schwestern umsorgen in der Ambulanz. Meine Kehle hat inzwischen den Zustand der Gobi-Wüste erreicht. Es ist sieben Uhr abends. Und der Raum immer noch berstend voll. Alle sind so geduldig um mich herum. Die kennen es wohl nicht anders.

Die alte Frau bekommt endlich ihren Kardiologen. Sie hat überlebt. Ich bin ein bisschen beruhigt – ihre Tochter auch. Meine Nachbarin, die mit einer Infusion herumlief, bekommt endlich – 1,5 Stunden, nachdem die Infusion abgeschlossen wurde – die Nadel gezogen und darf gehen. Der Raum leert sich weiter. Manche dürfen plötzlich gehen – keiner versteht es.

Ich sitze noch – durstig. Jetzt ist die Stuhlnot nicht mehr so groß und ich gehe nach draußen und frage die Schwester, ob ich mir hier ein Wasser kaufen kann. Sie sagt, sie bringt mir eines. Tatsächlich kommt es dann auch irgendwann. 0,2 Liter, die quasi sofort in meinen Körper diffundieren. Das ist der Tropfen auf die heiße Ute. Hätte ich nur heute Morgen wenigstens was getrunken!  Der Magen grummelt auch schon. Es ist bald acht Uhr. Soll ich gehen? Aber was, wenn es doch – obwohl es gar nicht so aussieht – eine Thrombose ist? Eine Woche auf See mit Gästen – ist das fahrlässig? Ich hadere mit mir.

Ich habe schon gar nicht mehr daran geglaubt, aber um 20.15 Uhr (die anderen sind schon fast alle weg), wird tatsächlich mein Name gerufen. Auf zum Ultraschall.

Ich frage die nette Ärztin, ob ich meine Hose wieder ausziehen soll, aber sie sagt, das sei nicht nötig. Nur die Arme hoch und das T-Shirt hochschieben. Sie untersucht mich hinter der Taille. So langsam wird mir mulmig. Vermuten die etwa, dass das Gerinsel schon gewandert ist? Seltsam.
Nun muss ich doch die Hose runterschieben und mein Bauch wird untersucht. Die Ärztin schaut mit sorgenvoller Miene auf ihren Monitor.

Irgendwann fragt sie mich, wo denn meine Schmerzen genau wären. Ich deute nach unten. Sie versteht nicht. Ich setze mich auf und zeige ihr die rote Stelle. Da fängt sie schallend an zu lachen. Sie hätte sich schon gewundert, warum ich eine Nierenkolik haben sollte, meine Nieren und meine Blase sind völlig in Ordnung. „Tutto bene“.
Finde ich auch. Und bin doch gerade mal froh, dass es keine OP war – wer weiß, was mir hier abgenommen worden wäre.

Das Bein hat nach wie vor Grilltemperatur und zeigt eine subkutane Entzündung – auch die Lymphbahnen hinauf. „No trombosi“. „Mille grazie“. Da bin ich doch erleichtert.

Nun dauert es nur noch knapp eine Stunde, bis ich von der ersten – sehr netten – Ärztin mein Rezept für Antibiotika und Entzündungshemmer bekommen habe. Erst auf meine Nachfrage gibt sie mir dann doch für heute Abend schon was mit.
Bei so einer angehenden Blutvergiftung ja auch ganz nett, nicht zu lang zu warten.

Die röchelnde alte Dame mit den Herzproblemen kriegt auch ein paar Tabletten und wird um die nachtschlafende Zeit nach Hause geschickt. Die Tochter ist etwas konsterniert. Ich auch – die gute Frau sieht echt nicht gut aus. Aber vielleicht besser so für sie.

Kurz vor zehn Uhr nachts darf ich gehen. Und bin heilfroh.Dass das von mir bestellte Taxi nicht kommt, macht auch nichts mehr. Es fährt noch ein Bus und auf so ein bisschen Laufen (eine Viertelstunde) kommt’s auch nicht mehr an.

Hajot sitzt schon mit seinen vier Frauen im Restaurant – wir führen unsere Gäste heute mal aus – und hat mir eine Flasche Wasser und eine Pizza Frutti di Mare bestellt. Ich muss mir sofort eine zweite Flasche Wasser bestellen, dann sieht die Welt schon rosiger aus. Zwei Krankenschwestern an Bord … da kann ja nichts mehr schiefgehen.

Ich beschließe für mich, niemals einen Notfall in Olbia zu bekommen – nicht mal meinem ärgsten Feind so etwas zu wünschen …

Nächste Woche geht’s weiter in Richtung Westen … die Chancen stehen gut … 🙂


 

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht – Printexemplar

Es ist soweit!

Das Printexemplar von „Roter Ozean“ (Im Fahrwasser der Macht) – Ein Alex-Martin-Thriller (Band 1) ist nun verfügbar!

P1050424 Große Webansicht

Sie können direkt beim Kieselsteiner Verlag bestellt werden *hier klicken*

Wer ein signiertes Exemplar haben möchte, gibt mir bitte Bescheid. Nächste Woche bin ich zu Hause und kann es euch individuell signieren 🙂

Natürlich sind sie auch in jedem anderen Shop erhältlich!

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Neuerscheinung! Roter Ozean – Im Fahrwasser der Macht (Alex-Martin-Thriller 1)

Es ist soweit!

„Im Fahrwasser der Macht“ hat ein neues Gesicht erhalten!

*** Aktuell zum Aktionspreis von 99 Cent statt 4,99 Euro! ***

Unter dem Ursprungstitel „Roter Ozean“ ist er neu beim Kieselsteiner Verlag aufgelegt, wo die Alex-Martin-Thriller-Reihe ihr neues Zuhause gefunden hat.
RoterOzeanDxx

Als E-Book bereits hier bei Amazon zu kaufen: -> amazon (aufs Logo klicken)

Ab demnächst auch wieder als Print und in anderen E-Book-Shops! 🙂

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Weltumsegelung mit der Taimada nach 14 Jahren vollendet!

4. Februar 2002 bis 29. Mai 2016

GOPR4039 Weltumsegelung

 

P1130995 Große Webansicht

 

 

Nach vierzehn Jahren, zwei Monaten und zehn Tagen laufen wir Ormos Mongonisi auf der Insel Paxos in Griechenland wieder an! Treu hat uns unsere Taimada auf dem Weg durch alle Weltmeere geführt.

 

 

 

 

Unsere erste Weltumsegelung ist vollendet! Am 02.02.2002 gab es die Abschiedsfeier zu Hause in Stuttgart, am 4. Februar 2002 sind wir auf die Taimada gefahren. Einmal rund um die ganze Welt! Ein erhebendes Gefühl! Nun dürfen wir uns zu Recht Weltumsegler nennen!

P1130985 Große Webansicht

 

P1130971 Große Webansicht

 

103.013 Seemeilen haben wir hinter uns gelassen, rund 50 Länder besegelt, so viele Menschen getroffen, die uns ein Stück des Wegs begleitet haben und den Weg in unsere
Herzen gefunden haben. Das muss erst mal verdaut werden.

Doch zuerst wird ausgiebig gefeiert, wie es sich gehört. Über die Toppen geflaggt, Sekt getrunken und natürlich  Neptun und der Taimada mit einem Schluck gehuldigt!

 

Abends feiern wir an Land. Wir erzählen der Wirtin, dass die Bucht hier vor vierzehn Jahren noch ganz anders aussah, da gab es nur Natur. Als sie hört, dass wir heute hier unsere Weltumseglung vollendet haben, kommen ihr die Tränen. Ich zeige mich solidarisch und weine mit. Ein berührender Moment!

P1140018 Große Webansicht
Jetzt lassen wir alles erst mal sacken und gedenken derer, die uns auf dieser Reise begleitet haben – ob in Gedanken oder persönlich! Danke für die wundervolle Zeit mit euch!

🙂  GOPR4027 Große Webansicht

 

 

 

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Indischer Ozean und Rotes Meer durchquert

Suez-Kanal:

Wir haben den Indischen Ozean und das Rote Meer durchquert – viel gesehen und erlebt. Morgen geht es durch den Suez-Kanal in Richtung Mittelmeer …
Wir sind schon gespannt!

Viele Bilder gibt es schon auf unserer Facebook-Seite Weltumsegelung Taimada

Auch hier folgen ausführliche Berichte demnächst. 🙂

Und auch das neue Manuskript ist in den Endzügen. Bald geht es mit dem Meeresbiologen Alex weiter … 🙂

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Schnorcheln mit Mantas in den Malediven

Haa Alifa Atoll – Uligamu, Malediven

Wir schnorcheln mit Mantas. So nah, dass wir sie anfassen könnten. Und wir sind immer noch geflashed! <3

 

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!

Andaman Islands, Tag 3 Havelock South

Tag 3: Havelock South N 11° 56,65‘ E 092° 59,35‘

Um 7 Uhr sind wir schon wach (in Thailand wäre es halb 9). Die Zeit nutze ich zum Steppen, denn Rapport ist um 8 Uhr. Möglichst freundlich sage ich, dass wir noch an der gleichen Position wie am Vorabend liegen (und nicht magisch teleportiert sind – das schenke ich mir) und immer noch 2 Personen Crew an Bord haben. Aber, o weh! Sie finden uns auf ihrem Radar nicht. Ich bleibe entspannt, sage einfach, dass wir heute in der Gegend bleiben und überlasse es ihnen, uns zu finden. Denn wir wollen erst mal Schnorcheln. Dieses Mal auf der anderen Seite, im Kanal zu Neille Island.

Doch es bringt nicht die erhoffte Verbesserung. Hier gibt es fast noch weniger zu sehen. Dafür dauert es nicht lang und die Küstenwache kreuzt mit ihrem riesigen Dampfer auf. Ob es Zufall oder zur Kontrolle von uns ist, können wir nicht sagen, aber es grummelt ein bisschen in uns. Sie fahren recht dicht an uns Schnorchlern vorbei. Kaum zurück an Bord gehen wir ankerauf – nur ein kleines Stück weiter nach Westen. Hier gibt es einen großen Schnitt landeinwärts, den man mit dem Kajak erkunden kann. Auch der Ankerplatz kann sich durchaus sehen lassen. Die weißen Kreidefelsen leuchten heute in der Sonne auf, grün funkeln die Bäume darauf, voraus ein endlos langer Strand und Mangrovengebiet. Nach dem Frühstück geht es los. Nachdem es eine weite Strecke ist, wollen wir es zuerst mit dem Dinghy erforschen. Und das ist gut so. Ewig ziehen sich die Wasserwege landeinwärts. Zuerst breit, dann zweigen sich immer schmaler werdende Seitenarme ab. Dies sind natürlich die, die wir erforschen wollen.

P1100058 Große Webansicht

Plötzlich riecht es verbrannt. Voraus liegen zwei hölzerne Paddelboote. Vielleicht wird hier das Mangrovenholz zu Kohle verarbeitet – die beste (und am weitesten verbreitete) Holzkohle, die es geben soll. Wir erforschen das gesamte Gebiet. Als es eine Stelle gibt, an der wir anlanden können, hält uns nichts mehr. Durchs knöcheltiefe Laub kämpfen wir uns voran – Hajot barfuß. Ich bin über meine Flipflops froh. Welches war die Insel mit den ganzen Schlangenarten von Königskobra über Vipern? Sie kommen hier fast überall vor. Ich gebe mir keine Mühe, leise zu gehen.

P1100069 Große Webansicht

 

Spannend sind auch die Löcher im Sand, neben denen sich kleine Kugeln aufgehäuft haben. Ob sich Krabben hier ihre unterirdischen Löcher graben? Und warum sieht der „Abraum“ so kugelförmig aus? Wir werden es herausfinden.

P1100071 Große Webansicht

Auch der ewig lange puderweiße Strand muss natürlich erforscht werden. Die Ebbe naht und das freigelegte Riff zischt eigenartig, ich kann jedoch nicht herausfinden ob es das Meer oder die kleinen Krabben sind, die über den lehmigen Grund huschen.

GOPR1659 Große Webansicht

Wir sind nicht allein hier – ein Fischer wirft im flachen Wasser seine Netze aus. Er grüßt schüchtern zurück. Das Wasser sinkt schnell und wir beeilen uns, hier wegzukommen, bevor wir noch feststecken. Stellenweise müssen wir unser Dinghy schon schieben. Ein großer Torpedorochen flitzt vor unserem Bug weg – schade, dass wir keine Zeit haben, bei ihm zu verweilen. Dafür schnorcheln wir das Riff um den Ankerplatz der Taimada ab. Es bietet sich ein ähnliches Bild von abgestorbenen Korallen und wenig Fisch wie am Morgen. Plötzlich pickt mich was ins Bein. Ich zucke zusammen. Da habe ich mich doch glatt zu lang über einer Putzerstation aufgehalten. Eilfertig werden meine Oberschenkel von zwei kleinen Putzerfischen gesäubert. Ich lasse sie gewähren. Auf dem Rückweg sind meine Arme dran.

Zurück an Bord ruft die Arbeit. Der Blog und mein Buch wollen geschrieben werden. Und natürlich der obligatorische Rapport abgelegt.

 

 

 

Euch gefällt das? Dann schnell klicken und weitersagen!